Pécs 2010 Countdown-Meldungen
Die Meldungen imLaufe des Jahres 2010 über Pécs2010 siehe unter Presse aktuell
Kulturhauptstadtjahr 2010: Pécs-News
Kulturelle Perle in Südtransdanubien
Die Kulturhauptstadt Pécs wetteifert 2010 mit Essen und Istanbul
Mit Pécs wird 2010 erstmals eine ungarische Stadt Kulturhauptstadt Europas sein. Schon das Motto „Die grenzenlose Stadt“ weist darauf hin, dass Pécs über 30 Partnersiedlungen in Südtransdanubien sowie die internationale Kulturregion, zu der auch Triest, Maribor, Tuzla oder Novi Sad gehören, ins Programm mit einbeziehen will, um Europa so die vielfältige Kultur im südlichen Grenzgebiet Ungarns näher zu bringen. Dabei werden neben Pécs auch das Ruhrgebiet (federführend: Essen) und Istanbul den Kulturhauptstadttitel tragen – eine „sinnige“ Konstellation: Im Laufe der Geschichte integrierte Pécs auch türkische und deutsche Elemente, die zur kulturellen Mannigfaltigkeit der Stadt beitragen.
Pécs liegt im Überschneidungs- und Grenzbereich der orientalischen und abendländischen Kultur, auf halbem Weg zwischen Essen und Istanbul. Anhand seiner geographischen Gegebenheiten kann es quasi eine Vermittlerrolle zwischen der deutschen und der türkischen Kulturhauptstadt übernehmen. Bei der Präsentation der vielfältigen Kultur des Balkans kommt hier dem Dialog von Islam und der christlichen Zivilisation eine besondere Bedeutung zu. Kein Wunder, dass es demzufolge auch gemeinsame Aktionen mit dem westlichen wie östlichen Mitstreiter geben soll.
Die weltberühmte Zsolnay-Porzellanfabrik etwa wird sich in ein Kultur-Viertel mit industriegeschichtlichem Themenpark sowie ein Zentrum für zeitgenössische Kunst verwandeln, kommen doch Kunstmaler wie Tivadar Kosztka Csontváry und Victor Vasarely (der Vater der Op-Art) aus Pécs. Fünf Aussagen finden sich daher in der Kandidatur 2010 der „mittelmeerischsten“ Stadt Ungarns wieder: Pécs möchte sich als eine lebendige Stadt mittlerer Größe präsentieren, die ein 2.000-jähriges Kulturerbe einerseits, andererseits eine Stätte kultureller Erneuerung ist. Pécs sieht sich als multi-kulturelle Stadt, die zugleich für Dezentralisierung und Regionalismus eintritt – und sich als offene Grenzstadt, über die EU-Grenzen hinaus, versteht.
Immerhin: Fünfkirchen – wie Pécs auf Deutsch heißt – beeindruckt schon jetzt mit einem der acht UNESCO-Welterben Ungarns, den Frühchristlichen Grabkammern. Bereits im vierten Jahrhundert, als Pécs noch Sopianae hieß und Provinzsitz des Römischen Reiches war, wurden auf dem Friedhof der Stadt, nahe dem heutigen Domplatz, eine Reihe reich verzierter Grabkammern errichtet. Diese wurden 2000 vom UNESCO-Komitee unter Schutz gestellt. Teils war deren Existenz schon im 18. Jahrhundert bekannt, teils wurden sie erst im 20. Jahrhundert bei Bauarbeiten entdeckt. Insgesamt fanden Archäologen über 100 Grabstätten. Auch sie sind nun Bestandteil des Kulturhauptstadtkonzepts.Pécs liegt im Überschneidungs- und Grenzbereich der orientalischen und abendländischen Kultur, auf halbem Weg zwischen Essen und Istanbul. Anhand seiner geographischen Gegebenheiten kann es quasi eine Vermittlerrolle zwischen der deutschen und der türkischen Kulturhauptstadt übernehmen. Bei der Präsentation der vielfältigen Kultur des Balkans kommt hier dem Dialog von Islam und der christlichen Zivilisation eine besondere Bedeutung zu. Kein Wunder, dass es demzufolge auch gemeinsame Aktionen mit dem westlichen wie östlichen Mitstreiter geben soll.
Die weltberühmte Zsolnay-Porzellanfabrik etwa wird sich in ein Kultur-Viertel mit industriegeschichtlichem Themenpark sowie ein Zentrum für zeitgenössische Kunst verwandeln, kommen doch Kunstmaler wie Tivadar Kosztka Csontváry und Victor Vasarely (der Vater der Op-Art) aus Pécs. Fünf Aussagen finden sich daher in der Kandidatur 2010 der „mittelmeerischsten“ Stadt Ungarns wieder: Pécs möchte sich als eine lebendige Stadt mittlerer Größe präsentieren, die ein 2.000-jähriges Kulturerbe einerseits, andererseits eine Stätte kultureller Erneuerung ist. Pécs sieht sich als multi-kulturelle Stadt, die zugleich für Dezentralisierung und Regionalismus eintritt – und sich als offene Grenzstadt, über die EU-Grenzen hinaus, versteht.
Mehr zur Pécs unter www.pecs.hu auch in deutscher Sprache, mehr zum Kulturhauptstadtprogramm unter www.pecs2010.hu in englischer Sprache.
Pécs 2010 – Kulturhauptstadt Europas
Broschüre wirbt für Ungarns „grenzenlose Stadt“
Große Ereignisse werfen ihre Schatten voraus – so auch das ungarische Kulturhauptstadtjahr 2010, in dem sich Pécs als „eine Stadt ohne Grenzen“ präsentieren wird. Wer sich schon jetzt ein wenig in das Angebot der facettenreichen Stadt einlesen möchte, kann die passende Broschüre „Pécs 2010 – Kulturhauptstadt Europas“ via www.ungarn-tourismus.de in einem der drei deutschen Büros des Ungarischen Tourismusamtes bestellen.
Auf 36 Seiten stellt sich Fünfkirchen, wie der deutsche Name von Pécs lautet, vielfältig dar – die Türkenzeit, das 1.000-jährige Bistum, die Zsolnay-Manufaktur, die modernen Künste, die Stadt für Junge, aber auch Ausflugsziele in der Umgebung wie Donau und Drau oder die Weinstraße von Villány-Siklós werden in Wort und Bild dargestellt. Die Malerstadt Kaposvár wird ebenso vorgestellt wie die Rotweinstadt Szekszárd oder die Burgen in Tolna. Auch ein Unterkunftsverzeichnis sowie Restauranttipps – immer von einfach bis edel – wurden integriert.
Auf 36 Seiten stellt sich Fünfkirchen, wie der deutsche Name von Pécs lautet, vielfältig dar – die Türkenzeit, das 1.000-jährige Bistum, die Zsolnay-Manufaktur, die modernen Künste, die Stadt für Junge, aber auch Ausflugsziele in der Umgebung wie Donau und Drau oder die Weinstraße von Villány-Siklós werden in Wort und Bild dargestellt. Die Malerstadt Kaposvár wird ebenso vorgestellt wie die Rotweinstadt Szekszárd oder die Burgen in Tolna. Auch ein Unterkunftsverzeichnis sowie Restauranttipps – immer von einfach bis edel – wurden integriert.
Lebendige Vielfalt anno Pécs 2010
Events im Kulturhauptstadtjahr
Das ungarische Kulturhauptstadtjahr 2010, in dem sich Pécs – neben den Mitstreitern Ruhrgebiet und Istanbul – als „Stadt ohne Grenzen“ präsentieren wird, wirft seine programmatischen Schatten voraus. Die ersten über 30 Pécs-Konzerte, -Ausstellungen und -Events können schon als deutschsprachiges Programm auf www.ungarn-tourismus.de gleich auf der Startseite heruntergeladen werden:
So ist etwa vom 15. März bis 09. April 2010 das (Budapester) Frühlingsfestival zu Gast. Vom 01. bis 14. Juli 2010 steht der Ungarische Blasmusik Grand Prix an, an dem in- wie ausländische Orchester teilnehmen. Die Ausstellung „Ungarn im Bauhaus“ wird vom 15. August bis 30. Oktober 2010 zunächst in Pécs zu sehen sein, bevor sie vom 15. November 2010 an in Berlin gastiert. Vom 24. bis 26. September 2010 wetteifern Männerchöre aus aller Welt beim Trinklied-Weinfestival. Ab September 2010 sind die zeitgenössischen Design-Ergebnisse des Keramik-Symposiums „Porzellan – Pécs – Zsolnay“ zu sehen. Im Zsolnay Kulturviertel wird zudem das ganze Jahr 2010 hindurch das Center for Young Arts and Design mit „artists in residence“ locken. Hinzu kommen Jugendkulturtreffen, Jazz-Events und anderes mehr.
Die begleitende Website www.pecs2010.hu wird ständig ausgebaut – das Kulturprogramm 2010 ist dort derzeit nur auf Ungarisch einsehbar, aber alle 2009er Events sind auch auf Englisch hochgeladen.Vignetten-Sonderaktion zum Kulturhauptstadtjahr:
Ungarn will Bus-Anbieter fürs Reiseland gewinnen
Um das Reiseland Ungarn gerade im Kulturhauptstadtjahr 2010 für Gruppenreisen-Anbieter – und hier vor allem für Bus-Touristiker – noch interessanter zu machen, haben sich 13 Mitglieder des MUISZ, des Ungarischen Reisebüro Verbands, zusammen getan und bieten ihren deutschen Partner für 2010 temporäre Gratis-Vignetten für Ungarns Autobahnen an.
Deutsche Bus-Veranstalter können sich bei diesen melden und für ihre geplanten Touren die hierfür vorgesehenen Zehn-Tage-Vignetten der Kategorie D3 bestellen. Es ist den teilnehmenden Incoming-Agenturen individuell überlassen, wie viele Vignetten sie pro Busunternehmen erstatten möchten. Einige haben jedoch ein Limit von maximal fünf Klebe-Vignetten signalisiert.
Geordert werden können die „Pixel“ ab sofort bis Ende Juli 2010. Gültig sind sie jeweils für Touren in den Monaten März/April sowie Juli/August kommenden Jahres, so dass das Angebot genau richtig in die Planungsphase für die Jahresprogramme 2010 kommt.
Zu den aktuellen Mitstreitern der in Zusammenarbeit mit dem Ungarischen Tourismusamt speziell für den deutschen Markt initiierten Marketing-Offensive gehören folgende MUISZ-Mitglieder: Aktiv Tours, Contact Travel, Continental Travel, Dent Tours, Dynamic Tours, Euroguide, Iseum Tours, Lupus-Travel, Pannonia Tourist Service, Panorama Tours & Travel, Quaestor, Quality Tours sowie Tour East Tour. Die Liste kann beim Ungarischen Tourismusamt in Deutschland unter Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! Sie müssen JavaScript aktivieren, damit Sie sie sehen können. oder direkt bei MUISZ unter Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! Sie müssen JavaScript aktivieren, damit Sie sie sehen können. abgefordert werden.
Deutsche Bus-Veranstalter können sich bei diesen melden und für ihre geplanten Touren die hierfür vorgesehenen Zehn-Tage-Vignetten der Kategorie D3 bestellen. Es ist den teilnehmenden Incoming-Agenturen individuell überlassen, wie viele Vignetten sie pro Busunternehmen erstatten möchten. Einige haben jedoch ein Limit von maximal fünf Klebe-Vignetten signalisiert.
Geordert werden können die „Pixel“ ab sofort bis Ende Juli 2010. Gültig sind sie jeweils für Touren in den Monaten März/April sowie Juli/August kommenden Jahres, so dass das Angebot genau richtig in die Planungsphase für die Jahresprogramme 2010 kommt.
Zu den aktuellen Mitstreitern der in Zusammenarbeit mit dem Ungarischen Tourismusamt speziell für den deutschen Markt initiierten Marketing-Offensive gehören folgende MUISZ-Mitglieder: Aktiv Tours, Contact Travel, Continental Travel, Dent Tours, Dynamic Tours, Euroguide, Iseum Tours, Lupus-Travel, Pannonia Tourist Service, Panorama Tours & Travel, Quaestor, Quality Tours sowie Tour East Tour. Die Liste kann beim Ungarischen Tourismusamt in Deutschland unter Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! Sie müssen JavaScript aktivieren, damit Sie sie sehen können. oder direkt bei MUISZ unter Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! Sie müssen JavaScript aktivieren, damit Sie sie sehen können. abgefordert werden.
Pécs 2010: Ungarn trifft Bauhaus
Wanderausstellung 2010 zunächst in Pécs, dann in Berlin zu sehen
Das ungarische Kulturhauptstadtjahr 2010, in dem sich Pécs – neben den Mitstreitern Ruhrgebiet und Istanbul – als „Stadt ohne Grenzen“ präsentieren wird, wirft seine programmatischen Schatten voraus. Ein erster Eventkalender wurde bereits auf www.pecs2010.hu frei geschaltet. Bauhaus-Fans aufgepasst – auch wenn 2009 rund um den 90. Geburtstag in Deutschland schon kräftig gefeiert, der ungarische Bauhaus legt 2010 nach:
Die Ausstellung „Ungarn im Bauhaus“ wird vom 15. August bis 30. Oktober 2010 zunächst in Pécs zu sehen sein, bevor sie vom 15. November 2010 an in Berlin gastiert. Im Mittelpunkt stehen naturgemäß die so genannten „Bauhäusler“ aus der hiesigen südtransdanubischen Region, sprich die Pécser Künstler und Architekten Marcell Breuer, Ernő Forbát, Hugó Johan, Farkas Molnár, Henrik Stefán, Andor Weininger und Etel Fodor, aber auch andere ungarische Bauhaus-Aktivisten wie László Moholy-Nagy, Gyula Pap oder Judit Kárász, um nur einige Namen zu nennen. Dieser ungarischen Retrospektive werden namhafte Bauhaus-Vertreter der ersten Stunde wie Walter Gropius, Josef Albers, Oskar Schlemmer oder Theo van Doesburg gegenüber gestellt. Hinzu kommen Exponate einer internationalen Studentengruppe.
Die Ausstellung umfasst neben vielem anderen mehr Malereien wie Grafiken, Skulpturen wie Architekturdesign, Fotos und Möbelstücke, Bühnenbilder wie Kostüme, aber auch Zeitzeugnisse wie Fotos, Texte und Filmmaterial.
Um das Thema „Bauhaus“ dabei den unterschiedlichsten Besuchergruppen zugänglich zu machen, sind diverse Begleitprogramme von Familientagen bis Kinderaktionen, themenbezogene Stadtführungen, ein Drachen- und ein Laternenfest, ein Bauhaus-Kostümball sowie die Rekonstruktionen eines Bauhaus-Theaters wie -Puppentheaters vorgesehen. Einige Projekte sollen dabei noch im laufenden Jahr starten. Zudem soll das Ganze filmerisch begleitet und dokumentiert werden.
Pécs 2010: Die Museumslandschaft von Pécs
Von A wie Archäologie bis Z wie Zsolnay Keramik
Zehn Museen und elf Galerien warten in Pécs, neben dem Ruhrgebiet und Istanbul 2010 Kulturhauptstadt Europas, darauf erkundet zu werden. Zwei Beispiele, die die bekanntesten Touristenziele der Stadt darstellen:
Das berühmteste und zugleich das volkstümlichste Museum in Pécs befindet sich im ältesten Wohnhaus der Stadt (erbaut 1324). Miklós Zsolnay gründete 1853 hier seine Töpferwerkstatt, aus der 1868 jene hervorging, deren Erzeugnisse durch seinen Sohn Vilmos Zsolnay Weltruhm erlangten. Die Kunstprodukte, die ab Anfang der 1870er Jahre in der Keramikfabrik hergestellt wurden, sind im Museum in geschichtlicher Reihenfolge zu sehen. Zsolnay schuf durch die Herstellung der Feinfayence, durch die vielfältige Neuschaffung des metallglanzartigen Eosins und durch die Erfindung des Pyrogranits ein unvergängliches Lebenswerk – mit erfolgreichen Ausstellungen und Messen etwa in Wien, Paris, London, Mailand, Turin oder Kalifornien. Die schönsten Kunstwerke sind durch die Sezession und den Historismus geprägt. 1989 wurde das Museum um ein Gedenkzimmer erweitert.
Die ältesten Baudenkmäler in Pécs sind die christlichen Grabkammern aus dem 4. Jahrhundert nach Christus, die von der UNESCO zum Teil des Weltkulturerbes ernannt wurden. Verbunden mit dem Friedhofsteil am Platz des Heiligen Stefans kamen 104 Gräber und zwei Grabkammern aus der Römerzeit zum Vorschein. Im Zuge der Vorbereitungen auf das Kulturhauptstadtjahr wurden ihre Freilegung und museale Präsentation vorangetrieben.
Übrigens: Alle Pécser Museen sind montags geschlossen und haben in der Regel von 10.00 bis 16.00 Uhr geöffnet, in den Sommermonaten teils auch länger, im Winter unter Umständen auch kürzer. Die Ausstellung „Amerigo Tot“ und das Vasarely wie das Martyn Museum sind derzeit aus technischen Gründen geschlossen und sollen im Sommer 2010 wiedereröffnet werden.
Mehr zur Museumslandschaft von Pécs und ihren Ausstellungen unter www.jpm.hu auch in deutscher Sprache. Pécs 2010: Auf Lukullus’ Spuren unterwegs
Der „Gastro- und Weinführer Südwestungarn“ hilft planen
52 kompakte Seiten Information, wo es sich lohnt durch dunkle Keller zu stromern und in tiefe Kochkessel zu schauen – das verspricht der handliche, im DIN lang-Format gestaltete „Gastro- und Weinführer Südwestungarn“, der zum Schmecken und Erleben rund um die nächstjährige Kulturhauptstadt Pécs einlädt. Die kostenfreie Broschüre kann via www.ungarn-tourismus.de in einem der drei deutschen Büros des Ungarischen Tourismusamtes bestellt werden.
Südwestungarn gilt als die mediterrane Region Ungarns. Ihr Klima begünstigt nicht nur den hiesigen, inzwischen vielgelobten und ausgezeichneten Weinbau, dessen Wurzeln bis in die Römerzeit zurückreichen, auch die Feigen- und Granatapfelbäume lassen keinen Zweifel an den zahlreichen warmen Sonnenstunden aufkommen. Die hiesigen Mandelbäume blühen als erste in Ungarn, berühmt sind auch die Waldfrüchte und -beeren des Mecsek-Gebirges. Doch Zutaten alleine machen die Einzigartigkeit von Küche und Keller Südwestungarns nicht aus. Sie erhält ihre Vielfalt und Spannung auch aus den Einflüssen von donauschwäbischer und kroatischer, Roma- und Siebenbürger Küche.
35 Restaurants und Gaststätten, fünf Weinstraßen – darunter mit der von Villány-Siklós Ungarn älteste (1994 gegründet) – und 28 Winzer und Keltereien werden ebenso kurz vorgestellt wie 25 Gästehäuser und lokale Anbieter, die mit köstlichen Besonderheiten aufwarten. Die Lebkuchenwerkstatt Tárnoky etwa entführt in alte Zeiten, die Schnapsbrennerei Brill bietet Einblicke in die Pálinka-Herstellung, Bio-Honig gibt es in der Imkerei Zselici Méheskert.
Noch mehr Tipps gewünscht? Kein Problem. Auf einer Doppelseite hilft eine kleine Regionalkarte bei der Orientierung und auf einer weiteren sind schmackhafte Feste aufgeführt, die auch so Ungewöhnliches wie den Bärlauchtag im April, das Pogatschenfestival im Juli oder das Paprikahuhnfestival im September berücksichtigen. Für detaillierte Rückfragen stehen zudem die 16 TourInform-Büros in der Region zur Verfügung, die samt aller Kontaktdaten und, wo vorhanden, örtlicher Websites aufgeführt sind.
Südwestungarn gilt als die mediterrane Region Ungarns. Ihr Klima begünstigt nicht nur den hiesigen, inzwischen vielgelobten und ausgezeichneten Weinbau, dessen Wurzeln bis in die Römerzeit zurückreichen, auch die Feigen- und Granatapfelbäume lassen keinen Zweifel an den zahlreichen warmen Sonnenstunden aufkommen. Die hiesigen Mandelbäume blühen als erste in Ungarn, berühmt sind auch die Waldfrüchte und -beeren des Mecsek-Gebirges. Doch Zutaten alleine machen die Einzigartigkeit von Küche und Keller Südwestungarns nicht aus. Sie erhält ihre Vielfalt und Spannung auch aus den Einflüssen von donauschwäbischer und kroatischer, Roma- und Siebenbürger Küche.
35 Restaurants und Gaststätten, fünf Weinstraßen – darunter mit der von Villány-Siklós Ungarn älteste (1994 gegründet) – und 28 Winzer und Keltereien werden ebenso kurz vorgestellt wie 25 Gästehäuser und lokale Anbieter, die mit köstlichen Besonderheiten aufwarten. Die Lebkuchenwerkstatt Tárnoky etwa entführt in alte Zeiten, die Schnapsbrennerei Brill bietet Einblicke in die Pálinka-Herstellung, Bio-Honig gibt es in der Imkerei Zselici Méheskert.
Noch mehr Tipps gewünscht? Kein Problem. Auf einer Doppelseite hilft eine kleine Regionalkarte bei der Orientierung und auf einer weiteren sind schmackhafte Feste aufgeführt, die auch so Ungewöhnliches wie den Bärlauchtag im April, das Pogatschenfestival im Juli oder das Paprikahuhnfestival im September berücksichtigen. Für detaillierte Rückfragen stehen zudem die 16 TourInform-Büros in der Region zur Verfügung, die samt aller Kontaktdaten und, wo vorhanden, örtlicher Websites aufgeführt sind.
ECC OFF Pécs, 2010-Kulturprogramme zum Kulturhauptstadtjahr
Freie Kunst- und Kulturszene feiert mit in Südungarn
Ergänzend zum offiziellen Kulturhauptstadtprogramm Pécs 2010 (www.pecs2010.hu) wollen die Initiatoren – unter anderem die Robert Bosch Stiftung – des so genannten „ECC OFF Pécs, 2010-Kulturprogramms“ Ideen der freien Kunst- und Kulturszene mit für das Veranstaltungsjahr anbieten.
Ziel dabei ist es, bestehende, aber oftmals unentdeckte Stadtwinkel Pécs-Besuchern zugänglich zu machen, Kulturdarbietungen in den städtischen Alltag zu integrieren und dabei zu Interaktion aufzurufen sowie das Aufeinandertreffen der vielfältigen ungarischen OFF-Szene mit ausländischen Künstlern, Gruppen und Projekten zu fördern. Außerdem wurde bei der Auswahl der Projekt ein Augenmerk auf nachhaltige kulturelle Prozesse gelegt.
Kuratoren aus Deutschland, Ungarn und Serbien haben nun die seit März 2009 möglichen Bewerbungen ausgewertet und eine Auswahl getroffen – unter Berücksichtigung der Aspekte Jugendförderung, Austausch der OFF-Szene in Mittel- und Osteuropa sowie Fokus auf die Euroregion Donau-Drau-Save im europäischen Kontext.
So soll etwa vom 22. März bis 15. April 2010 unter dem Projekttitel „Zwischen Integration und Abgrenzung – Alte und neue Minderheiten in Europa“ ein bi-nationales Theaterprojekt mit deutschen und ungarischen Jugendlichen erarbeitet werden, das eine Brücke zwischen Pécs2010 und Ruhr2010 schlagen soll. Vom 17. bis 20. Juni ist ein Internationales „privatelektro“-Headphone-Festival vorgesehen, das das seit 2003 in Leipzig stattfindende Headphone-Festival modifiziert. Das „Unbekannte sichtbar machen“ will ein Videoprojekt, für das Jugendliche im Juni 2010 in und um Pécs drehen, Aufführungen sind für September vorgesehen.
Mehr zu den Hintergründen, Ambitionen sowie Kuratoren hinter ECC OFF – Pécs, 2010 im Internet unter www.offpecs.wordpress.com auch in deutscher Sprache. Die Internetveröffentlichung der Programme ist derzeit in Vorbereitung.
Pécs 2010: Alternative Szene als Alternative
Freie Kunst- und Kulturszene feiert das Kulturhauptstadtjahr mit
Ergänzend zum offiziellen Kulturhauptstadtprogramm Pécs 2010 (www.pecs2010.hu) wollen die Initiatoren – unter anderem die Robert Bosch Stiftung – des so genannten „ECC OFF Pécs, 2010-Kulturprogramms“ Ideen der freien Kunst- und Kulturszene mit für das Veranstaltungsjahr anbieten.
Ziel dabei ist es, bestehende, aber oftmals unentdeckte Stadtwinkel Pécs-Besuchern zugänglich zu machen, Kulturdarbietungen in den städtischen Alltag zu integrieren und dabei zu Interaktion aufzurufen sowie das Aufeinandertreffen der vielfältigen ungarischen OFF-Szene mit ausländischen Künstlern, Gruppen und Projekten zu fördern. Außerdem wurde bei der Auswahl der Projekte ein Augenmerk auf nachhaltige kulturelle Prozesse gelegt.
Kuratoren aus Deutschland, Ungarn und Serbien haben nun die seit März 2009 möglichen Bewerbungen ausgewertet und eine Auswahl getroffen – unter Berücksichtigung der Aspekte Jugendförderung, Austausch der OFF-Szene in Mittel- und Osteuropa sowie Fokus auf die Euroregion Donau-Drau-Save im europäischen Kontext.
So soll etwa vom 22. März bis 15. April 2010 unter dem Projekttitel „Zwischen Integration und Abgrenzung – Alte und neue Minderheiten in Europa“ ein bi-nationales Theaterprojekt mit deutschen und ungarischen Jugendlichen erarbeitet werden, das eine Brücke zwischen Pécs2010 und Ruhr2010 schlagen soll. Vom 17. bis 20. Juni ist ein Internationales „privatelektro“-Headphone-Festival vorgesehen, dass das seit 2003 in Leipzig stattfindende Headphone-Festival modifiziert. Das „Unbekannte sichtbar machen“ will ein Videoprojekt, für das Jugendliche im Juni 2010 in und um Pécs drehen, Aufführungen sind für September vorgesehen.
Pécs 2010: Das Jugendstilhotel Palatinus
Wo dereinst Béla Bartók musizierte
Gelegen an der Haupteinkaufsstraße und Flanierzone Király utca im historischen Zentrum von Pécs und damit unweit des Hauptplatzes einerseits und des Nationaltheaters andererseits, ist das elegante Hotel Palatinus – heute ein Haus der Danubius Hotels Group – ein Musterbeispiel für späten ungarischen Jugendstil. Das renovierte Fin-de-siècle-Gebäude mit seinem überreich dekorierten Eingangsbereich und dem schlichtweg umwerfenden Speisesaal verfügt über 88 Zimmer und sechs Suiten – und bietet sich dank seiner zentralen Lage ideal als Unterkunft für Kulturhauptstadt-Reisende an.
Wer gleich zum Jahresbeginn Pécs (zum Kulturhauptstadtprogramm siehe auch www.pecs2010.hu) besuchen möchte, der ist beispielsweise mit dem Wochenendspecial („Weekend break“) preislich gut beraten: Gültig bis 31. März 2010 ist das Doppelzimmer in der Economy-Kategorie bei einem Mindestaufenthalt von zwei Wochenendnächten schon für 82 Euro pro Nacht inklusive Halbpension (abendliches Drei-Gänge-Menü) verfügbar.
Alle Gästezimmer sind mit Sat-TV, Telefon, Minibar und Radio ausgestattet. Die jüngst renovierten Superior- und Superior Plus-Zimmer verfügen zudem über Klimaanlage und Wasserkocher mit Tee/Kaffee. Weitere Serviceleistungen des traditionsreichen Hauses, in dessen Ballsaal schon Béla Bartók Konzerte gab und dessen Gästebuch auch andere berühmte Eintragungen aufweist, sind Raucher- wie Anti-Allergiker-Zimmer, ein kleiner Wellnessbereich unter anderem mit Sauna und Massage, aber auch Business Center, Zimmerservice, Internetzugang, Wäscherei oder die hoteleigene Tiefgarage. Das stimmungsvolle Restaurant Palatinus bietet ungarische wie internationale Küche und ist täglich von 07.00 bis 22.00 Uhr geöffnet.
Informationen zum Haus und Buchungsmöglichkeit auch im Internet unter www.danubiushotels.com auch in deutscher Sprache.
Wer gleich zum Jahresbeginn Pécs (zum Kulturhauptstadtprogramm siehe auch www.pecs2010.hu) besuchen möchte, der ist beispielsweise mit dem Wochenendspecial („Weekend break“) preislich gut beraten: Gültig bis 31. März 2010 ist das Doppelzimmer in der Economy-Kategorie bei einem Mindestaufenthalt von zwei Wochenendnächten schon für 82 Euro pro Nacht inklusive Halbpension (abendliches Drei-Gänge-Menü) verfügbar.
Alle Gästezimmer sind mit Sat-TV, Telefon, Minibar und Radio ausgestattet. Die jüngst renovierten Superior- und Superior Plus-Zimmer verfügen zudem über Klimaanlage und Wasserkocher mit Tee/Kaffee. Weitere Serviceleistungen des traditionsreichen Hauses, in dessen Ballsaal schon Béla Bartók Konzerte gab und dessen Gästebuch auch andere berühmte Eintragungen aufweist, sind Raucher- wie Anti-Allergiker-Zimmer, ein kleiner Wellnessbereich unter anderem mit Sauna und Massage, aber auch Business Center, Zimmerservice, Internetzugang, Wäscherei oder die hoteleigene Tiefgarage. Das stimmungsvolle Restaurant Palatinus bietet ungarische wie internationale Küche und ist täglich von 07.00 bis 22.00 Uhr geöffnet.
Informationen zum Haus und Buchungsmöglichkeit auch im Internet unter www.danubiushotels.com auch in deutscher Sprache.



